Micam: 84. Edition zieht mehr Besucher an
Micam: 84. Edition zieht mehr Besucher an

22.09.2017 | Die 84. Ausgabe der Micam, die zwischen dem 17. und 20. September im Fiera Milano (Rho) stattfand, schloss mit einem Besucherplus von 5,6 Prozent im Vergleich zur Vorjahresveranstaltung. Insgesamt 47.187 Fachbesucher kamen zur Footwear Tradeshow, die zu dieser Ausgabe terminlich um zwei Wochen nach hinten verschoben wurde. 27.880 ausländische Besucher wurden gezählt, was einem Plus von 5 Prozent gleichkam. Bei den italienischen Visitors wurde mit 19.307 Besuchern gar eine Zunahme von 6,5 Prozent registriert. Herausragend war die Anzahl der russischen Einkäufer: im Vergleich zur Veranstaltung im September 2016 hat jetzt ihr prozentualer Anteil um 32 Prozent zugelegt. Des Weiteren war die Präsenz amerikanischer Einkäufer deutlich zu spüren (+ 15 Prozent), sowie bei den Buyers aus China und Hongkong (+7 Prozent). Die europäischen Märkte waren unter anderem vertreten durch Einkäufer aus Frankreich (+6,7 Prozent) sowie aus Deutschland (+4 Prozent).

„Die Micam ist mit dieser Ausgabe ihrem Status als wichtigste Messe der Schuhindustrie gerecht geworden“, erklärt Annarita Pilotti, Präsidentin des Verbands Assocalzaturifici, dem Veranstalter der Micam. Sie fährt fort: „Die Veranstaltung hat sich seit der letzten Ausgabe einem Prozess der Neuerungen unterworfen. Wir haben dabei zwei wichtige Ziele erreicht: wir haben zum zweiten Mal geschafft, dass große Namen der italienischen Modeindustrie hier teilnehmen und außerdem haben wir es geschafft, eine neue Position im Messekalender einzunehmen, indem wir den letzten Tag der Micam mit dem Start der Milan Fashion Week zusammenfallen ließen. Im Rahmen der Eröffnungszeremonie sprach der italienische Ministerpräsident Paolo Gentiloni über Herausforderung „lokale Wurzeln mit Innovationen, Marketing und Forschung zusammenzubringen.

Insgesamt 1.441 Aussteller nahmen an der Micam teil, darunter 797 italienische und 644 internationale Vertreter. Wie bereits angesprochen präsentierte sich hier eine Auswahl italienischer Modehäuser, als Akt des Supports der italienischen Manufakturindustrie. Darunter Namen wie Fendi, Salvatore Ferragamo, Gucci, Prada und Tod’s. Neu dazugestossen sind Giorgio Armani, Jimmy Choo, Dolce&Gabbana, Sergio Rossi und Ermenegildo Zegna. Das Projekt wurde durch den Support von Carlo Capasa, Mitglied der Modevereinigung Camera Nazionale della Moda ermöglicht. (Bild: ©Micam) www.themicam.com

 

 

 

22.09.2017